Schon wieder alle Kleiderbügel im Gebrauch?!

Mein Kleiderschrank war so voll, daß ich schon wieder neue Kleiderbügel kaufen mußte. Echt? Und alles hängt so prall zusammen! Fast jeden Morgen verbrachte ich fünf Minuten um zu entscheiden was ich tragen werde. Manchmal hatte ich eine gewisse Vorstellung, konnte aber das bestimmte Stück nicht finden.

NEIN! Es werden keine neuen Bügel gekauft. Stattdessen wurde der Spendensack rangeholt. Oh die Trennung von den geliebten Stücken fällt so schwer. Wie isst man einen Elephanten? Stück für Stück, einen Biß nach dem anderen:

Erster Biß

      • Alles was ich seit einem Jahr nicht mehr getragen hatte, ging entweder in den Spendensack oder in den Müll.

Zweiter Biß
• Von den Kleidern für besondere Anläße habe ich zwei aufgehoben – ein helles und ein dunkles.

• Wieviele schwarze und graue Hosen braucht man? Ich trage gern schwarze oder graue Hosen. Je ein paar reicht aber. Blau habe ich ganz abgeschafft. Da brauche ich auch keine blauen Schuhe mehr.

• Schuhe aussortieren ist für Frauen besonders schwer, aber auch Männern fällt das nicht leicht. Ich bin kein Schuhsammler und daher war es leicht nur ein Paar bequeme schwarze und braune, sowie ein Paar schwarze und ein Paar braune Absatzschuhe zu behalten. Natürlich müßen die Wanderschuhe und Sportschuhe auch bleiben.

Dritter Biß:
• Es hat sich dann heraus krystallisiert, daß ich bestimmte Stücke lieber und häufiger trug als andere. Da habe ich dann nochmal durchgekämmt.

Heute ist viel mehr Luft in meinem Kleiderschrank und ich spare Zeit und Nerven bei der täglichen Auswahl.

Teile vom Elephant die man nicht essen kann
• Ich gestehe ein, daß ich eine Leidenschaft für Tücher und Schals habe. Da habe ich noch nicht reduziert. Die farbenfreudigen Teile geben meiner schwarz-grauen Garderobe einen Tupfen Licht. Aber ich bin mir sicher, daß ich früher oder später auch daran nagen werde. Ich werde mir keine neuen zulegen und vielleicht jedes Jahr einen Schal oder ein Tuch für einen bestimmten Zweck spenden.